Beim Hanf-Kalk wird nichts dem Zufall überlassen — nicht einmal die Partikelgröße der Hanfschäben (der holzigen Splitter des Stängels). Aktuelle wissenschaftliche Forschung zeigt, dass die Korngröße die Leistung der Wand messbar beeinflusst.
Eine 2025 in der Zeitschrift Materials veröffentlichte Studie ergab, dass eine grobe Fraktion der Schäben die Wärmeleitfähigkeit gegenüber einer feinen Fraktion um bis zu 7,6% senken kann: Größere Partikel schließen mehr Luft ein, und ruhende Luft ist der beste natürliche Dämmstoff. Umgekehrt kann eine höhere Bindemittelmenge die Leitfähigkeit um etwa 20% steigen lassen.
Feine Fraktionen wiederum neigen dazu, eine höhere mechanische Festigkeit und eine kompaktere Oberfläche zu ergeben. Es gibt daher kein Einheitsrezept: Es gibt das richtige Rezept für das jeweilige Projekt, abgestimmt auf die Stärke, die Klimazone und die Funktion der Wand.
Genau das ist der maßgeschneiderte Ansatz von H.0.ME.: Die HES-mix-Mischung wird Fall für Fall entwickelt, denn ein Gebäude, das optimal dämmen soll, verlangt nicht dieselbe Mischung wie eine Wand, die zugleich aussteifen muss. Werkstoffwissenschaft im Dienste des Menschen.
Quellen: Effect of Hemp Shive Granulometry on the Thermal Conductivity of Hemp–Lime Composites (Materials, 2025); Influence of Hemp Shives Size on Hygro-Thermal and Mechanical Properties of a Hemp-Lime Composite (Materials, 2020).
Dieser Beitrag wurde mit künstlicher Intelligenz auf Grundlage peer-reviewter wissenschaftlicher Studien erstellt und von der H.0.ME.-Redaktion geprüft. Die angegebenen Werte sind Bereiche aus der Fachliteratur, keine werblichen Aussagen.